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Partizipation in der Kita Rolli Raupe

Partizipation ist ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Wir verstehen darunter, Kinder und Eltern alters- und entwicklungsangemessen an Entscheidungen zu beteiligen und ihre Meinungen, Bedürfnisse und Ideen ernst zu nehmen. Durch Mitbestimmung erfahren Kinder Selbstwirksamkeit und werden in ihrer Persönlichkeit gestärkt.

Im pädagogischen Alltag erhalten die Kinder Raum und Zeit, ihre momentanen Bedürfnisse einzubringen. Gleichzeitig machen wir transparent, dass pädagogische und organisatorische Rahmenbedingungen nicht immer die Umsetzung aller Wünsche ermöglichen. Innerhalb dieser Grenzen schaffen wir verlässliche Strukturen, die Orientierung, Sicherheit und Beteiligung fördern.

Im Spiel setzen sich Kinder aktiv mit ihrer Umwelt auseinander, entwickeln soziale und emotionale Kompetenzen, erproben Rollen, zeigen Kreativität und erweitern ihr Wissen. Dabei steht der Handlungsprozess im Vordergrund, nicht das Ergebnis. Durch partizipative Spielgestaltung können die Kinder eigene Ideen einbringen und Entscheidungen treffen.

Ein klar strukturierter Tagesablauf, gemeinsame Regeln und feste Rituale geben den Kindern Sicherheit, fördern Selbstständigkeit und ermöglichen eine aktive Mitgestaltung des Alltags.

 

 

Partizipation ist ein Schlüsselprozesse für die Bildungs- und Erziehungsqualität und bedeutet für uns:

  • die Themen, Interessen und Anliegen der Kinder wahrzunehmen und im Alltag aufzugreifen
  • den Kindern zuzutrauen, Regeln und Strukturen gemeinsam mitzugestalten
  • Kinder in ihren Lernprozessen zu begleiten und ihnen zu erlauben, Fehler zu machen, daraus zu lernen und eigene Lösungswege zu finden
  • die Kinder darin zu stärken, Entscheidungen zu treffen, die den Kita-Alltag betreffen (Ausflüge, Angebote und anderes)
  • den Kindern in festgelegten Bereichen nachvollziehbare und gemeinsam besprochene Rechte einzuräumen und Verantwortung partnerschaftlich zu teilen
  • den Kindern vielfältige Möglichkeiten zu geben, ihre Selbstwirksamkeit zu erleben und dadurch ihre Resilienz zu stärken
 
  • Gruppenübergreifende Projekte mit Kooperationspartnern (Musikschule, Sportverein u.a.) bieten Kindern die Möglichkeit, nach ihren Interessen zu wählen
 
 

 

Wie viel an Partizipation möglich ist, hängt von der Anzahl der Kinder, die zeitlichen und räumlichen Möglichkeiten sowie die personelle Besetzung ab. Die Partizipation findet ihre Grenzen dort, wo das körperliche oder seelische Wohl des Kindes gefährdet wird.